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Sonderausstellungen

Sonderausstellungen

Die Sonderausstellungen nehmen besondere Themenbereiche aus der Geschichte, dem Leben und Arbeiten in Lichtenberg in den Blick. Hier werden einzelne Personen, Ereignisse oder Orte vorgestellt und in Bezug zur Gegenwart gebracht.
Die Sonderausstellungen halten an, genauer hinzusehen, Wissenswertes zu Lichtenberg zu erfahren und ins Gespräch zum Hier und Jetzt zu kommen.

Der Eintritt ist für alle Ausstellungen frei.

Umbenennen?! Berlins Straßennamen und ihre Geschichte

Straßenschilder in Berlin an Laternenmast. Oberhalb das neue Straßenschild, unterhalb das alte Schild mit überklebter Bezeichnung
Bild oben: Straßenschilder in Berlin an Laternenmast. Foto: Bellmann, Museum Lichtenberg | Bild unten: Ausstellungswand, Foto: Moldt, Museum Lichtenberg

Verlängert und mit neuen Inhalten!

Am 30. April 2026 startete eine Aktualisierung der Ausstellung, indem Vorschläge der Besucher*innen zur Vergabe von Straßennamen aufgegriffen und erläutert werden.

Laufzeit: 30. April bis 16. August 2026
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr
Der Eintritt für die Ausstellung ist frei.

Straßennamen dienen seit Jahrhunderten nicht nur zur Orientierung, sondern auch für die Repräsentation von Macht und Erinnerung im Stadtraum. In Lichtenberg hinterließ jede historische Epoche ihre Spuren in den Straßennamen.

Jetzt, da die Macht über Straßenumbenennungen grundsätzlich bei den Bürger*innen und ihren gewählten Vertreter*innen liegt, wird das Thema kontroverser denn je diskutiert. Diesem Ringen der Lichtenberger Bürger*innen um Aneignung und Veränderung widmet sich die Ausstellung. Sie ist ein gemeinsames Projekt zwischen dem Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V., dem Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen und dem Museum Lichtenberg.

„… immer wieder dorthin zurück“. Deutsche Kolonialbiografien aus Lichtenberg

Flyer „… immer wieder dorthin zurück."
Flyer „… immer wieder dorthin zurück“.

Laufzeit: 30. April bis 30. August 2026

Diese Werkstattausstellung präsentiert erste Forschungsergebnisse zur individuellen Verflechtung von Menschen aus Lichtenberg mit dem deutschen Kolonialismus. Ihre Lebensgeschichten führten teils nach Afrika, Ozeanien und Asien – Orte, die rückblickend mitunter zu Sehnsuchtsorten verklärt wurden.

Die Beteiligung von Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten an kolonialen Aktivitäten war zwar kein Massenphänomen, belegt jedoch die alltägliche und in vielen Familien präsente Einbindung der Gesamtgesellschaft in koloniale Strukturen.