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Verschwundene Orte

Flussbadeanstalt Klingenberg

 

In den 1920er Jahren zog der Strom in die privaten Haushalte ein. 1925 waren √ľber 25% der Berliner Wohnungen an das Stromnetz angeschlossen - eine gro√üe Herausforderung. Nach dem ersten Spatenstich am 15. September 1925 wurde das Kraftwerk Klingenberg in nur 15 Monaten Bauzeit fertiggestellt. Mit Steinkohle wurde in 16 Kesseln 270 MW produziert. Die dabei frei werdende W√§rme wurde selbst aus heutiger Sicht nachhaltig genutzt. In einer Gew√§chshausanlage wurden Auberginen, Weintrauben und andere f√ľr Berlin exotische Pflanzen gez√ľchtet. Auch die Lichtenberger profitierten davon: Das nahe gelegene Flussbad bekam ein Warmbecken mit bis zu 35 Grad hei√üem Wasser. Doch aufgrund der zunehmenden Umweltverschmutzung und der sich verschlechterten Wasserqualit√§t musste die Flussbadeanstalt bereits in den 1950er Jahren geschlossen werden.

 

 

Bildnachweis: Museum Lichtenberg

 

Bild: Flussbadeanstalt 1928; Buch: Großkraftwerk Rummelsburg, 1928, S. 35