Mittwoch, 27.01.2016, ab 10.30 Uhr

Gedenkveranstaltung fĂŒr die Opfer des Nationalsozialismus

Ab 10.30 Uhr: Kranzniederlegungen

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus werden am 27.01.2016 in Lichtenberg  an folgenden Orten KrÀnze/Gebinde niedergelegt:

10.30 Uhr Gedenktafel im Rathaus Lichtenberg

11 Uhr Erinnerungsstelen fĂŒr die Arbeitserziehungslager in der Wuhlheide, Am Tierpark 125, anschließend Gedenkort Rummelsburg, Hauptstr. 8

11 Uhr Ehrenmal an der Erlöserkirche, Nöldnerstr. 43,
anschließend Gedenkstein fĂŒr Erwin Nöldner, Nöldnerplatz

11.30 Uhr Gedenkstein Konrad-Wolf-Straße, Friedhof St. Hedwig,
anschließend Gedenktafel V. Aronstein, Werneuchener Straße 3

11.45 Uhr Gedenktafel Fennpfuhl, Fennpfuhlpark Paul-Junius-Str. 71

15 Uhr Gedenkstein auf dem Loeperplatz an der Kirche

Ab 18 Uhr: Museum Lichtenberg „Erinnern fĂŒr die Zukunft“, TĂŒrrschmidtstr. 24

Mit der Projektion von ĂŒber 300 Namen erinnert das Bezirksamt Lichtenberg seit 2006 am Tag der Befreiung des KZ Auschwitz im Jahr 1945 an die von den Nationalsozialisten aus Lichtenberg vertriebene und ermordete jĂŒdische Bevölkerung. Auch in diesem Jahr beginn die Lichtaktion »Erinnern fĂŒr die Zukunft« um 18 Uhr vor dem Museum Lichtenberg. Ende: 28. Januar, 8 Uhr 

Die Projektion ist eine Nacht lang weithin sichtbar auf den freien Hausgiebel des Museums in den Stadtraum eingeblendet. FĂŒr die Opfer gab es keine RĂŒckkehr. Die Lichtaktion bringt ihre Schicksale im ĂŒbertragenen Sinn wieder ins GedĂ€chtnis zurĂŒck. Es ist ein Appell gegen GleichgĂŒltigkeit und gegen VerdrĂ€ngung, der sich an alle Generationen, besonders aber an jĂŒngere Menschen wendet – und er soll als Aufruf zur Wachsamkeit wahrgenommen werden. Setzen auch Sie durch Ihre Teilnahme ein Zeichen gegen das Vergessen.

Die Namen der Menschen, die der Verfolgung und Ermordung im Nationalsozialismus zum Opfer fielen, finden Sie auch in diesem → Gedenkbuch. 

19 Uhr Ausstellungseröffnung

»Nachbarn«

Aus gleichem Anlass eröffent um 19 Uhr die → Ausstellung »Nachbarn«. Stellvertretend fĂŒr die aus Lichtenberg vertriebene jĂŒdische Bevölkerung werden fĂŒnf Familien aus Karlshorst vorgestellt. Im Anschluss an die Eröffnung ist ein Konzert mit jiddischen Liedern von Olaf Ruhl zu hören.

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