Dauerausstellung

In den Zeiten.
700 Jahre Stadtgeschichte Lichtenberg

Öffnungszeiten: Di - Fr, So. 11 - 18 Uhr

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nächste Ausstellungen:

 

Freitag, 18. Juni - Freitag, 24. September 2010 

Wegen der großen Nachfrage wird die Ausstellung noch
bis Sonntag, 24. Oktober 2010, verlängert.

Unerkannt durch Freundesland – Illegale Reisen durch das Sowjetreich

 

Eine multimediale Ausstellung mit Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews
Kuratorin: Cornelia Klauß; Ausstellungsdesign: Karl Karau

Eröffnung: 18. Juni, 18 Uhr


Von der ruhmreichen Sowjetunion war allerorten die Rede, aber besuchen durften selbst DDR-Bürger jenes Mutterland des Kommunismus nur, wer sich den offiziellen Einreisebestimmungen unterwarf. Auf eigene Faust zu reisen, war schlichtweg verboten. Es gab jedoch ein bürokratisches Schlupfloch: Man benötigte dazu ein Transitvisum, das einen für 48 Stunden berechtigte, einzureisen, auch wenn damit keinerlei Genehmigung verbunden war, sich dort auch aufzuhalten. Eine Vielzahl wagemutiger junger Menschen wagten trotz des Verbotes diesen Schritt.  Was konnte falsch daran sein, die deutsch-sowjetische Freundschaft beim Wort zu nehmen? Wochenlang reisten sie vom Baltikum bis in den Kaukasus, durch die Steppe bis nach Sibirien, ein Riesenreich mit elf Klimazonen durchquerend. Wer sich so jenseits der offiziellen Touristenpfade durch die Sowjetunion bewegte, erlebte ein zerrissenes, marodes und mitunter absurdes Land, das zwar in der Lage war, einen Sputnik ins All zu schießen, aber bei den einfachsten Alltäglichkeiten scheiterte.
In der Ausstellung "Unerkannt durch Freundesland" werden bislang unveröffentlichte Fotoserien, Dokumente und Schmalfilme aus den siebziger und achtziger Jahren präsentiert, die von der Faszination erzählen, die dieses Land mit all seinen Widersprüchen zwischen Mythos und Zerfall ausstrahlte. Hinter jedem Bild steckt eine Geschichte, die von der abenteuerlichen Art des Reisens zeugt, und wie es ist, wenn man sich ohne gültige Papiere "unerkannt durch Freundesland" bewegt und die Miliz hinter jedem Fotografen gleich einen Spion vermutet.

Weitere Informationen finden Sie in einer Pressemitteilung (PDF, ca. 2 MB) zur Ausstellung und in aller Kürze auf der Einladungskarte (PDF, ca. 0,1 MB).


Begleitveranstaltung

am 22. Juni, 19 Uhr im Zeughaus-Kino, Unter den Linden 2

"Über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten illegal durch die Sowjetunion zu reisen."

Mit Dr. Christian Halbrock (BSTU), Dr. Christian Hufen (Publizist), Dr. Carlo Jordan (Historiker), Dr. Christian Noack (Osteuropäische Geschichte)

und Filmprogramm.

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Mittwoch, 1. September - Sonntag, 19. September 2010 

Jedes Haus hat seine Geschichte.
Die Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen.
Ausstellung anlässlich 25 Jahre Bezirksgründung Hohenschönhausen.

Nachdem die Ausstellung im März/April 2010 im Museum Lichtenberg zu sehen war, wird sie nun nochmals an anderem Ort gezeigt:

Linden-Center
Prerower Platz 1
13051 Berlin

Mit Wirkung vom 1. September 1985 wurde Hohenschönhausen als zehnter Stadtbezirk von Ostberlin gebildet. Es war neben Marzahn (1979) die zweite Bezirksgründung im Ostteil der Stadt nach 1949. Der neue Stadtbezirk mit 67 045 Einwohnern setzt sich aus vier bis dahin zum Stadtbezirk Weißensee gehörenden Ortsteilen zusammen: Hohenschönhausen, Malchow, Wartenberg und Falkenberg. Auf früheren Rieselfeldern entstand in den 1980er Jahren für insgesamt 80 000 Einwohner die Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen. Besonders sie war ausschlaggebend für die Gründung des Bezirkes, der heute mit dem Bezirk Lichtenberg fusioniert ist. Von ihr berichtet die Ausstellung, die anlässlich der Bezirksgründung von Hohenschönhausen vor 25 Jahren präsentiert wird. Die Gründungsurkunde des neuen Bezirkes ist Bestandteil der Dauerausstellung des Museums Lichtenberg und kann dort besichtigt werden.

Ein Artikel (PDF, 0,1 MB) zum Thema ist im Mietermagazin Mi(e)teinander (Ausgabe August 2010) der HOWOGE erschienen.

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