111 Jahre Sparta Lichtenberg

Eröffnung: 1. Juli 2022, 19 Uhr

Am 30. Juni 1911 ließ der 17-jĂ€hrige jugendliche Fußball-Enthusiast Wilhelm Wendt aus Rummelsburg als Ältester seiner Mannschaft den Verein Sparta 1911 eintragen. Der Verein entwickelte sich bald zu einem der erfolgreichsten Arbeitersportvereine in Berlin und Deutschland und ging im 20. Jahrhundert durch Höhen und Tiefen. Die Sonderausstellung „111 Jahre Sparta Lichtenberg“ im Museum Lichtenberg spiegelt Facetten der Geschichte des Vereins anhand von Personen, Ereignissen und Objekten wider.

Der BezirksbĂŒrgermeister Michael Grunst, das Amt fĂŒr Weiterbildung und Kultur und der Fachbereich Museum und Geschichte laden am Freitag, den 1. Juli um 19 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung im Museum Lichtenberg ein.

In der DDR spielte Sparta als Betriebssportgruppe eine wichtige Rolle fĂŒr den Breitensport. Die Wende bedeutete auch fĂŒr Sparta einen schweren Neuanfang, den sie jedoch schnell ĂŒberwanden. Ab 1990 stellte sich Sparta als modernen, weltoffenen und kiezverbundenen Verein auf und spielt seit 2017 in der Berlin-Liga. Neben Fußball gibt es heute die Abteilungen Volleyball, Prellball, Tischtennis, Gymnastik, Kegeln und Tauchsport – mit einer starken Jugendmannschaft ist der Verein auch fĂŒr die Zukunft gut aufgestellt.

Die Sonderausstellung wird ergĂ€nzt durch eine Kinderebene „Mein Sparta“, die von Kindern und Jugendlichen aus Lichtenberg und Hohenschönhausen gestaltet wurde.
Das Projekt wird vom Museum Lichtenberg in Kooperation mit dem Albus e.V. und dem SV Sparta Lichtenberg e.V. realisiert. Gefördert wird das Projekt durch das Programm „Kultur macht stark. BĂŒndnisse fĂŒr Bildung“ des Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) und dem Deutschen Museumsbund e. V. im Rahmen der Förderung „Museum macht stark“.

 

 
Foto: SC Sparta Lichtenberg, 1929; Quelle: Archiv Sparta

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