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Otto Carl Friedrich von Voß - Besitzer des Gutes Wartenberg und Minister beim Generaldirektorium

 

Geboren am 08. Juni 1755

Gestorben am 30. Januar 1823 in Berlin

 

Otto Carl Friedrich von Vo√ü wird am 08. Juni 1755 in Berlin als Sohn des preu√üischen Geheimrats Friedrich Christoph Hieronymus geboren. Er studiert in G√∂ttingen Rechtswissenschaften. Bereits 1777 wird er Referendar beim Kammergericht, wo er nach zwei Jahren sein Examen besteht. 1780 scheidet er aus dem Staatsdienst aus. Nach dem Kauf des Gutes Wartenbergs wohnt er abwechselnd in Berlin und Wartenberg, au√üerdem erwirbt er 1784 die Havelberger Dompropstei. Er wird zum Staatsminister im Generaldirektorium ernannt. Gro√üe Verdienste erlangt er mit der Errichtung der Landarmen- und Invalidenh√§user zu Strausberg, sowie mit dem Bau der Irrenanstalt zu Neuruppin. Vo√ü ist ein bedeutender Mitstreiter bei den Stein-Hardenbergschen Reformen- Seit 1790 will er als k√∂niglicher Kommissar der Hauptritterschaftdirektion die Bauern durch Dienstabl√∂sung in freie Eigent√ľmer verwandeln. Bereits vor 1806 setzt er auf seinen G√ľtern die Dienstabl√∂sung der Erbuntertanen durch. Damit ergeben sich viele M√∂glichkeiten f√ľr eine effektivere Wirtschaftsf√ľhrung. 1821 wird Vo√ü vom K√∂nig wieder zu wichtigen Beratungen hinzugezogen, als dessen Vertrauen zu F√ľrst Hardenberg sinkt. Am 30.01.1823 stirbt Otto Carl Friedrich von Vo√ü in Berlin.

 

Foto: Museum Lichtenberg | Gutshaus Wartenberg 1930er Jahre

 

Foto: Museum Lichtenberg | Gutshaus Wartenberg 1920er Jahre

 

Quellen:

725 Jahre Lichtenberg - Große Geschichten der kleinen Dörfer; 2013