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Mittwoch, 21. März um 19 Uhr | Lesung

Beinahe ein Jahrhundert –
Aus den Lebenserinnerungen von Getrud Mülot (1913–2017)

Geboren 1913 wohnte Getrud Mülot bis 2017 fast ohne Unterbrechung in Berlin-Lichtenberg. 2006 zeichnete die Journalistin Dr. Ulrike Schuster ihren Lebenserinnerungen auf. Damals, in ihrem 93. Lebensjahr, schaute Getrud Mülot auf „Beinahe ein Jahrhundert“ zurück. Wie die Zeit der Kindheit und Jugend mit Entbehrungen und Krieg schildert Getrud Mülot auch die Nachkriegszeit geradlinig und ohne sich bemühende Reflexionen. Ihr unverstellter Blick zurück lässt auch den Zeitabschnitt von 1945 bis beinahe in die Gegenwart in einem Licht erscheinen, das frei von den üblichen Schlaglichtern und -worten ist. Vielleicht ist es die Milde des Alters, vielleicht aber auch die Erfahrung eines langen Lebens, das von abschließenden, konsequenten Urteilen absieht. „Am Ende lässt sich manches – bei allem Grübeln – nicht fassen…“

Lesung mit Mara Mrusek
Eintritt frei

 

Foto: Gertrud Mülot (2013)