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Freitag, 27. Januar 2017, 18.30 Uhr | Ausstellungseröffnung

Die nationalsozialistische Verfolgung der Sinti und Roma in Berlin

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.

Mit
Petra Rosenberg,
Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.
und
Petra Pau
, Vizepräsidentin des Bundestages

Musik: Martin Weiss (Violine), Jank Lauenberger (Gitarre)

Fast alle der ab 1936 im Zwangslager Marzahn internierten Berliner Sinti und Roma mussten den Weg in die Vernichtungs- und Konzentrationlager antreten, unter ihnen viele der auch in Lichtenberg ansässigen Familien. Als Opfer Jahrzehnte lang in beiden deutschen Staaten nicht beachtet ist den heute hier lebenden Angehörigen nicht selten Anerkennung und Gleichberechtigung verwehrt.
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Bild: Familie Rosenberg, Landesverband der Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.

 

Ausstellung bis 12. Februar 2017, im Anschluss im Rathaus Lichtenberg


Mittwoch, 08. Februar 2017, 19 Uhr | Dokumentarfilm

Dui Rroma – zwei Generationen, eine Geschichte

Die Wiener Soziologin und Filmemacherin Iovanca Gaspar stellt in ihrem Dokumentarfilm die Geschichte des 2015 verstorbenen Hugo Höllenreiner vor. In einer Zugfahrt nach Auschwitz erzählt der Überlebende mehrere Konzentrationslager ihrem, Sohn Adrian Gaspar, von seinem erlittenen, unverstellbarem Leid, zu dem auch die sadistischen Experimente von Josef Mengele in Auschwitz gehörten. Der junge, in Rumänien geborene Musiker Adrian Gaspar, verarbeitet die Begegnung zweier Generationen von Roma in seiner Komposition „Großes Leid“. Auch sie ist in dem 45-minütigen Film zu hören. Der Dokumentarfilm wurde 2014 mit dem Fernsehpreis der Erwachsenenbildung ausgezeichnet.


Adrian Gaspar (l.) und Hugo Höllenreiner auf dem DVD-Cover von Dui Rroma. Bild: DVD „Dui Rroma“

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