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Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals 2007–2016

 

Foto: LĂŒckstraße 31 heute - Im Souterrain dieses Hauses wohnte Heinrich Zille nach seiner Hochzeit 1884 mit seiner Frau Hulda, geb. Frieseke. © Museum LichtenbergSonnabend, 10.09.2016 und Sonntag, 11.09.2016, 10 Uhr | FĂŒhrungen

Tag des offenen Denkmals

Hier wohnte der Pinselheinrich

UnterstĂŒtzt vom Verein Denkmal an Berlin e.V. haben sich SchĂŒlerinnen und SchĂŒler des Kant-Gymnasiums im Juli 2016 mit dem bis 1892 in unmittelbarer NĂ€he ihrer Schule wohnenden Heinrich Zille beschĂ€ftigt. Entstanden sind Comics in Anlehnung an den bekannten KĂŒnstler. Die selbst hergestellten Hefte werden am Tag des Offenen Denkmals auf dem Tuchollaplatz angeboten. Die fĂŒr das Schulprojekt Verantwortlichen bieten an beiden Tagen FĂŒhrungen durch den ersten Berliner Wohnkiez von Zille an.

In Kooperation mit:

Foto: LĂŒckstraße 31 heute - Im Souterrain dieses Hauses wohnte Heinrich Zille nach seiner Hochzeit 1884 mit seiner Frau Hulda, geb. Frieseke. © Museum Lichtenberg


12. und 13. September 2015: FĂŒhrungen zum Tag des offenen Denkmals

„Vom Eisgraben zum Eishorn – eine kleine Geschichte der Lichtenberger Eisherstellung“

Zum Tag des offenen Denkmals 2015 veranstaltet das Museum Lichtenberg in Kooperation mit dem Verein Werkstatt Denkmal – Denkmal an Berlin e.V am 12. und 13. September mit SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern einer 7. Klasse des Andreas Gymnasiums FĂŒhrungen am ehemaligen Krauseschen Pfuhl, gelegen zwischen der KGA Sanssouci und dem BSR Recyclinghof.

Treffpunkt: 
12. September 2015, 14 Uhr
13. September 2015, 11 Uhr

im Blockpark, Zugang ĂŒber LĂŒckstraße (gegenĂŒber EinmĂŒndung Weitlingstraße) oder Fischerstraße 15, 10317 Berlin-Lichtenberg

Im sogenannten Krause’schen Pfuhl, einem ehemaligen Moor- und Feuchtgebiet in Rummelsburg, gewann das Unternehmen „Deutschen Eiswerke“ der GebrĂŒder Krause von 1888–1911 Eis zur KĂŒhlung.

DafĂŒr wurden im Zeitalter der Urbanisierung und Industrialisierung Staubecken angelegt und das Eis in WĂ€rme dĂ€mmenden Bauwerken gelagert. Im Krause’schen Pfuhl fassten kĂŒnstliche DĂ€mme das Wasser aus dem Rummelsburger See zufließenden GrĂ€ben (Kuhgraben/TrĂ€nkegraben). Der Krausesche Pfuhl wurde in der Nachkriegszeit trocken gelegt, nur Relikte der Anlage sind bis heute erhalten. Ein sichtbarer hoher Damm dieser Anlage verlĂ€uft zwischen der Kleingartenanlage Sanssouci und dem Platz des Fußballvereins Sparta Lichtenberg 1911 e.V.

Neben Fotos von der Eisgewinnung am Rummelsburger See, der Lieferung von Natureis und einer Bronzeskulptur der Norddeutschen Eiswerke sind im Museum Lichtenberg eine Eiskiste der Löwenbrauerei Hohenschönhausen und ein Haushaltseisschrank als Ausstellungsexponate zu sehen.

In Kooperation mit:

 


13. September 2014
Tag des offenen Denkmals

Die Splanemannsiedlung (ehmalige Kriegerheimsiedlung) in Friedrichsfelde

SchĂŒlerprojekt mit der Bernhard-Grzimek-Grundschule Friedrichsfelde
Vorstellung der Ergebnisse in der Bodo-Uhse Bibliothek, Erich-Kurz-Straße 9, 10319 Berlin


07/08. September 2013
Tag des offenen Denkmals – Unbequemes Denkmal

FĂŒhrungen auf dem GelĂ€nde der ehemaligen ArbeitshĂ€user Rummelsburg

Zum Tag des Offenen Denkmals am 7. und 8. September werden SchĂŒlerinnen und SchĂŒler einer 11. Klasse der Immanuel-Kant-Oberschule Lichtenberg FĂŒhrungen auf dem GelĂ€nde der ehemaligen ArbeitshĂ€user Rummelsburg anbieten. Der diesjĂ€hrige Denkmaltag steht unter dem Motto "Unbequeme Denkmale".

Interessierten Besuchern wird an beiden Tagen jeweils zwischen 15 und 17 Uhr das im Leistungskurs Kunst/ Architektur erarbeitet Wissen vorgestellt. Das vom Verein Werkstatt Denkmal in Berlin e.V. und dem Lichtenberger Regionalmuseum unterstĂŒtzte SchĂŒlerprojekt wurde unter Anleitung der Kunstlehrerin Dorit Hensel und der MuseumspĂ€dagogin Marija Momčeva vorbereitet. Sie begleiten auch die FĂŒhrungen vor Ort.

Hintergrund

Die ehemaligen ArbeitshĂ€user an der Hauptstraße 8 wurden 1877–79 von Stadtbaurat Hermann Blankenstein erbaut. Die GebĂ€ude weisen eine Geschichte auf, die sie als "unbequem" kennzeichnet. UrsprĂŒnglich mit humanitĂ€rem Anspruch gegrĂŒndet, wurde im Laufe der Zeit aus ihnen ein Ort, an dem menschliches Leid und politisch motivierte Verfolgung das Geschehen maßgeblich bestimmten. Die Entwicklung vom Armenasyl mit sozialem Integrationsanspruch zur Sammelunterkunft fĂŒr vom NS-Regime Marginalisierte bis zur Haftanstalt fĂŒr Kriminelle und politisch Verfolgte in der DDR verdeutlicht ĂŒber drei verschieden Herrschaftsformen den Umgang mit von der Gesellschaft Ausgestoßenen und Verfolgten. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Immanuel-Kant-Oberschule werden in den FĂŒhrungen ihre AnnĂ€herung an die Architektur- und Sozialgeschichte des Ortes vorstellen. Dabei stellen sie sich auch der Herausforderung, Erinnerung und Zukunft miteinander in Beziehung zu setzen.

Sichtbar gemacht: Ludwig van der Rohes zerstörtes Denkmal auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde

Am 7. und 8. September 2013 werden im Programm des bundesweiten Tages des Offenen Denkmals jeweils um 14 Uhr FĂŒhrungen zu dem von dem Nationalsozialisten zerstörten Revolutionsdenkmal auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde veranstaltet. Treffpunkt ist der Haupteingang Gudrunstraße 20, 10365 Berlin.
Prof. JĂŒrgen Hofmann vom Förderkreis ErinnerungsstĂ€tte der deutschen Arbeiterbewegung Berlin-Friedrichsfelde e.V. wird die Besucher an den ehemaligen Standort des 1935 geschleiften Denkmals fĂŒhren.

Hintergrund

Ganz dem Motto des diesjĂ€hrigen Denkmaltages entsprechend kann das vom letzten Bauhausdirektor Ludwig Mies van der Rohe entworfene Revolutionsdenkmal als ein unbequemes Denkmal sowohl in der Zeit seiner Entstehung, seiner Vernichtung als auch in seiner Nachwirkung betrachtet werden. Heute erinnert ein „Denkmal fĂŒr ein Denkmal“ von GĂŒnter Stahn und Gerhard Thieme an seinen ehemaligen Standort. Erst im MĂ€rz 2013 war im Rahmen des Berliner Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“, das im gesamten Jahresverlauf von der Kulturprojekte GmbH veranstaltet wird und an die Folgen der nationalsozialistischen Vernichtungsspolitik erinnert, im Museum Lichtenberg die Ausstellung „Das Revolutionsdenkmal von Ludwig Mies van der Rohe - Zerstörung und Nachwirken einer modernen Utopie" gezeigt worden. Teile dieser umfangreichen Dokumentation werden bei den FĂŒhrungen vom Museum Lichtenberg zur VerfĂŒgung gestellt.

Der Historiker JĂŒrgen Hofmann, Mitautor der Ausstellung und ihres Begleitheftes, wird vor Ort ĂŒber die Entstehungsgeschichte und die der Zerstörung des im Auftrage der KPD 1926 von Ludwig Mies van der Rohe errichteten Denkmals fĂŒr Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und weiterer Revolutionsopfer der JanuarkĂ€mpfe 1919 informieren. ErhĂ€ltlich ist auch der → Katalog der bis Juli 2013 gezeigten → Ausstellung „Ludwig Mies van der Rohes Revolutionsdenkmal“.

JĂŒrgen Hofmann ist auch Autor des in der Reihe „Die Neuen ArchitekturfĂŒhrer“ mit dem Titel „Zentralfriedhof Friedrichsfelde Berlin“ im Stadtwandel Verlag erschienenen Bandes 91.


September 2012
Tag des offenen Denkmals

Veranstaltung im Museum


11. September 2011
Tag des offenen Denkmals

»ArbeitshÀuser und Haftanstalt«

FĂŒhrung mit Cliewe Juritza  

Die Teilnehmer lernen einen bisher weniger wahrgenommenen Ort kennen, dessen bauliche Zeugnisse gleich an mehrere Kapitel der deutschen Politikgeschichte erinnern. Es handelt sich um die frĂŒheren preußischen ArbeitshĂ€user und spĂ€tere Haftanstalt Rummelsburg. Die KlinkergebĂ€ude wurden 1874 bis 1879 von dem bekannten Berliner Architekten und Stadtbaurat Hermann Blankenstein entworfen. Sie sind Ă€ußerlich weitgehend erhalten und werden heute fĂŒr Wohnzwecke genutzt.


11. September 2010
Tag des offenen Denkmals

Jugendliche fĂŒhren einen Stadtspaziergang:
„Kieck mal an in Lichtenberg – Jugend klĂ€rt auf ĂŒber Denkmale und andere SehenswĂŒrdigkeiten zwischen den Reisebahnhöfen“

Jugendliche fĂŒhren vom Bhf. Lichtenberg bis zum Bhf. Nöldnerplatz und vermitteln dabei lebendige Bilder und Kiez-Geschichten. Es geht durch die Weitlingstraße mit ihren vielen kleinen GeschĂ€ften und nahen historischen Wohnhausgruppen, ĂŒber die LĂŒckstraße, wo einst Heinrich Zille lebte und ein Kolonistenhaus von 1789 steht. Das bauliche Kleinod wird von innen besichtigt. Über den Nöldnerplatz geht es weiter zur stadtgeschichtlich interessanten Victoriastadt in der NĂ€he des Bahnhofes Ostkreuz.
Veranstalter: Museum Lichtenberg in Kooperation mit Gangway e.V.
und dem Denk mal an Berlin e.V.


13. September 2009
Tag des Offenen Denkmals

Programm  im Museum.


8. September 2007
Tag des Offenen Denkmals / Victoriafest

FilmvorfĂŒhrung "MĂ€nnerpension", Openair

1995, Farbe, 95 min, Drehbuch: Detlef Buck
Darsteller: T. Schweiger, D. Buck, H. Makatsch, (DVD)
 
Projektionsort ist der historische Linienverzweiger von 1928. Das technische Denkmal funktioniert heute als Galerie und Vitrine des Museums auf dem Tuchollaplatz.
Drehort unter Anderem: der ehemalige Knast Rummelsburg. Seinerzeit die Nr.1 in den Videotheken: "Was fĂŒr mich der große Moment war: wie die Knackis in Santa Fu gejohlt haben, nachdem sie meinen Film gesehen haben". D. Buck im Interview mit der taz 8.3.2006.
Veranstalter: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Veranstaltungsort: Tuchollaplatz, vor dem Museum

Tour mit StadtfĂŒhrerin Monika Mews: Die verlorenen Kirchen am östlichen Stadtrand Berlins

Veranstalter: Museum Lichtenberg in Kooperation mit dem Denkmalbeirat Lichtenberg
Treffpunkt: Endhaltestelle der Tram M4 und M5: Zingster Straße
Ende: Malchow, Dorfstrasse Bus 154, 259, Busstation (Naturschutzstation)
Im April 1945 sprengte die deutsche Wehrmacht nur wenige Stunden vor dem Einmarsch der Roten Armee die Kirchen in Malchow, Wartenberg und Falkenberg. Die sowjetischen Soldaten sollten keine Orientierungspunkte beim Kampf um Berlin finden. Exemplarisch fĂŒr die drei Dorfkirchen soll der Gedenkort Malchower Dorfkirche besucht werden. Die Kirche fand bereits im 13. Jahrhundert ErwĂ€hnung, ihre Geschichte ist u.a. auch mit dem Namen von Paul von Fuchs und dem von ihm um 1685 umgebauten schlossĂ€hnlichen Malchower Gutshaus verbunden. Zur Zeit wird es nicht genutzt, eine Sanierung ist dringend nötig. Das stattliche Ensemble der frĂŒheren WirtschaftsgebĂ€ude und einige RĂ€ume des denkmalgeschĂŒtzten alten Herrenhauses können besichtigt werden.

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