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Freitag, 27. Januar 2012, 17 Uhr

GEDENKTAG FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

Lichtaktion "Erinnern für die Zukunft" auf dem Museumsgiebel

Beginn: 27. Januar, 18 Uhr
Ende: 28. Januar, 8 Uhr
Ort: Am Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin
Aktionsdauer: 14 Stunden
Einladung

Den Opfern nationalsozialistischer Verbrechen wird seit dem Jahr 1996 an jedem 27. Januar gedacht, dem Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.

Anlässlich dieses Gedenktages lädt Bezirksbürgermeister Andreas Geisel Sie und alle Interessierten recht herzlich

am 27. Januar 2012, um 18 Uhr, zur Eröffnung und Teilnahme an der Lichtprojektion "Erinnern für die Zukunft"

in die Türrschmidt-, Ecke Stadthausstraße vor das Lichtenberger Museum ein.

Nach dem derzeitigen Forschungsstand haben schätzungsweise 300 aus Lichtenberg deportierte jüdische Menschen die NS-Greuel nicht überlebt. Am Holocaust-Gedenktag wird diesen Kindern, Frauen und Männern eine 16-stündige Gedenkinszenierung auf dem Giebel des Museums gewidmet, bei der ihre Namen und Todesdaten in Abständen von zwei Sekunden über ein Lichtband aufgerufen werden und so  viele Male bis weit in den Stadtraum hinein wahrnehmbar sind. Erst um 8 Uhr morgens wird dieses Licht erlöschen.

Der Bezirk Lichtenberg möchte mit dieser Aktion eine öffentliche, aber auch eine persönliche Annäherung an das Geschehene ermöglichen und ein Zeichen gegen das Vergessen und die Gleichgültigkeit setzen. Angesichts der vom Nationalsozialismus begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit soll mit dieser Performance auch an all die anderen Opfer des staatlich angeordneten und industriell betriebenen Massenmordes in den Vernichtungslagern erinnert werden.

Lichtaktion "Erinnern für die Zukunft"

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