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Samstag, 28. August, 19 – 01 Uhr

Lange Nacht der Museen

"WOHNWENDE - Wohnkultur in Ost-Deutschland"
Fotoausstellung von Holger Herschel.

Gartenlaube an der Ostsee, Arbeiterwohnung in Chemnitz, Schauspieler in Berlin ...
Verschiedene Menschen haben dem Fotografen ihre Wohnungstüren geöffnet und ihn in Küche und Wohnzimmer und sogar ins Schlafzimmer gelassen.

Entstanden 1992 als Auftragsarbeit für eine soziologische Untersuchung der Wohnkultur in Ostdeutschland, zeigen die Bilder achtzehn Jahre später nicht nur Einblicke in verschiedene Lebenswelten, sondern auch Rückblicke in längst vergangene Zeiten.

Die Fotografien sind in einem Land im Übergang entstanden. Holger Herschel fotografierte Wohnungen in Ostdeutschland, die zum großen Teil lange vor 1989 eingerichtet wurden und in denen die neue Konsumkultur sich oft schon allzu deutlich ausbreitet. Somit mischen sich Gegenstände aus zwei verschiedenen Systemen, und eine andere Wohnkultur wird eingeleitet.

Holger Herschel, geboren 1959 in Berlin, studierte Soziologie und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauakademie der DDR in Berlin; ab 1988 Fotolaborant und Fotograf am Maxim Gorki Theater Berlin; seit 1992 freiberuflich als Fotograf tätig, vorwiegend in den Bereichen Denkmalpflege, Architektur und Porträt. 

Musikalisches Rahmenprogramm.

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Samstag, 11. September, 11 Uhr

Tag des offenen Denkmals

Jugendliche führen einen Stadtspaziergang:
"Kieck mal an in Lichtenberg – Jugend klärt auf über Denkmale und andere Sehenswürdigkeiten zwischen den Reisebahnhöfen

Treffpunkt: 11 Uhr, Vorplatz Bahnhof Lichtenberg, Weitlingstraße

Jugendliche führen vom Bhf. Lichtenberg bis zum Bhf. Nöldnerplatz und vermitteln dabei lebendige Bilder und Kiez-Geschichten. Es geht durch die Weitlingstraße mit ihren vielen kleinen Geschäften und nahen historischen Wohnhausgruppen, über die Lückstraße, wo einst Heinrich Zille lebte und ein Kolonistenhaus von 1789 steht. Das bauliche Kleinod wird von innen besichtigt. Über den Nöldnerplatz geht es weiter zur stadtgeschichtlich interessanten Victoriastadt in der Nähe des Bahnhofes Ostkreuz.

Veranstalter: Museum Lichtenberg in Kooperation mit Gangway e.V.
und dem Denk mal an Berlin e.V.

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17., 18., 19. und 24., 25. 26. September
jeweils zwischen 18 und 20 Uhr

Wege und Widerstand

ein Theaterstück auf den Straßen von Lichtenberg und Friedrichshain
rund um den Kaskelkiez am S-Bahnhof Nöldnerplatz

Veranstalter: K.I.E.Z. --> To Go
mit Lichtenberger und Friedrichshainer KünstlerInnen und AnwohnerInnen

Ort: 
Einer der Spielorte wird der Hof des Museums Lichtenberg sein,
wo an den oben genannten Tagen zwei Szenen von ca. 15 Minuten
zwischen 18 und 20 Uhr aufgeführt werden.

In "Wege und Widerstand" begegnen wir sechs Menschen während der NS-Zeit und begleiten sie durch ihr Leben im damaligen Berlin-Lichtenberg. Jede dieser Figuren kommt in eine Situation oder wird in eine Situation gebracht, wo sie sich entscheiden muss zwischen Zuschauen oder Helfen, Riskieren oder auf Nummer sicher gehen, Aufgeben oder Weitermachen.

In sechs Gruppen aufgeteilt, ist das Publikum parallel im Stadtraum unterwegs und folgt jeweils einer der sechs Lebensspuren, die sich durch die Begegnung mit anderen Figuren immer wieder direkt oder indirekt kreuzen.

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