Die Stadt gehört allen! Neu nachdenken.
Hinweis: Interessante Veranstaltungen, Gedenktouren und Filme zur Thematik bietet auch der AK Marginalisierte – gestern und heute an. http://marginalisierte.de
Mittwoch 11. und 18. Juni 2008, 13 Uhr (für Gruppen auch außerhalb dieser Zeiten nach Absprache)
Penner, Berber und Stadtratten
Drei filmische Annäherungen zum Thema Nichtseßhafte
D 1981, Farbe, 47 Min.In der Bundesrepublik gibt es für 70.000 Nichtseßhafte, die gelegentlich arbeiten und meist vom Betteln leben, und nur 130 Einrichtungen mit insgesamt 13.000 Schlafstellen. Der Film gibt ein eindringliches Bild von diesen Randexistenzen unserer Gesellschaft, von denen 70% suchtmittelabhängig sind.
(Begleitprogramm zur Ausstellung “Wohnungslose im Nationalsozialismus”)
Freitag 30. Mai und 6. Juni 2008, 16 Uhr (für Gruppen auch außerhalb dieser Zeiten nach Absprache)
Die Mitläufer
D 1984, Farbe, 95 Min.
Mitläufer“ ist ein juristisch-politischer Begriff, der in den Entnazifizierungsverfahren nach 1945 neben den „Hauptschuldigen“, den „Belasteten“, den „Minderbelasteten“ eine vierte Gruppe bezeichnet. Zu ihr gehört jeder Deutsche, der ...“nicht mehr als nominell am Nationalsozialismus teilgenommen oder ihn nur unwesentlich unterstützt und sich auch nicht als Militarist erwiesen hat..“. Zehn gespielte Szenen unterbrechen diese Dokumentation, gliedern sie und werfen Fragen über die damalige Zeit, an die propagandistischen Filmaufnahmen des NS-Regimes und an die heutigen Zuschauer auf. Sie versuchen, die menschlichen Verhaltensweisen in jener Zeit zu interpretieren und helfen dem Zuschauer, seine Einstellung zu erkennen.
(Begleitprogramm zur Ausstellung “Wohnungslose im Nationalsozialismus”)
25. Mai – 20. Juni 2008 (täglich 15 Uhr)
Obdachlos
D 1996, Farbe, 6. Min.Leben in einer Konsumgesellschaft bedeutet die tägliche Konfrontation mit den vielen Verlockungen immer neuer aktuelle Angebote, die alle Bereiche des Lebens betreffen. Geld auszugeben ist für diejenigen, die darüber verfügen, selbstverständlich. Obdachlose und Bettler an Straßenecken und Gesellschaftseingängen gehören aber mittlerweile zum Stadtbild. Diese unterschiedlichen Facetten zeigt der Film.
(Begleitprogramm zur Ausstellung “Wohnungslose im Nationalsozialismus”)
29. Februar 2008, 13 Uhr (Begleitprogramm Ausstellung „Erinnern für die Zukunft“)
Alles war möglich....
Das KZ Dora und die V-Waffenfabrik
Regie: Christian Klemke; Buch: Manfred Köhler
Deutschland 1992, 30 Minuten, Video
Unter großen Sicherheitsvorkehrungen durch die SS trafen im Herbst 1943 Menschen und Materialtransporte am Kohnstein bei Nordhausen ein. Hier war der Standort für das geheime Projekt „Mittelbau“. Produktionsanlagen für die V2-Waffen-fertigung wurden in diesem Berg installiert und Tausende von KZ-Häftlingen waren eingesetzt, um Stollenbau und Waffenproduktion durchzuführen. In dem Film werden zum Teil bis dahin unbekannte Bilder zu diesem Thema gezeigt.
22. Februar 2008, 13 Uhr (Begleitprogramm Ausstellung „Erinnern für die Zukunft“)
Yad Vashem
Regie: Heike Mundzeck
Deutschland 1997, 10 Minuten, Video
Im Film geht es um die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel. Diese wurde 1955 errichtet und soll an die über 6 Millionen Juden (darunter 1,5 Millionen Kinder) erinnern, die zwischen 1933 bis 1945 als Opfer des nationalsozialistischen Deutsch-lands in den vielen Konzentrationslagern ermordet wurden. Der Film wird von zwei jungen Israelis anmoderiert. Gesprächspartner ist Yaacov Lozowick, der Leiter der Gedenkstätte.
15. Februar 2008, 13 Uhr (Begleitprogramm Ausstellung „Erinnern für die Zukunft“)
Leni
Regie und Buch: Leo Hiemer
Deutschland 1993, 86 Minuten, Video, ab 12 Jahre
Im Sommer 1937 wird in der Abgeschiedenheit eines Klosters das Kind Leni ge-boren. Wenige Wochen später bringt eine Ordensfrau den Säugling auf den Einödhof der Aibeles. In der ländlichen Idylle wächst Leni unbeschwert auf. Doch auch in diesen stillen Winkel dringt der NS-Terror vor. 1943 wird die kleine sechsjährige Leni den Zieheltern genommen. Auch sie wird ein Opfer der „Endlösung der Judenfrage“.
Lenis Geschichte basiert auf einer authentischen Begebenheit. Sie verdeutlicht, wie Menschenverachtung und Menschenvernichtung während der NS-Zeit mit gnaden-loser Präzision in die Tat umgesetzt wurde.
Sonntag, 13. 1. 2008, 11 Uhr
DEFA-Film-Musical „Zille und ick“
Regie: Werner Wallroth; Liedertexte: Dieter Wardetzky; Musik: Peter Rabenalt
Vom Gassenhauer bis zum Marsch, vom Couplet bis zum Schlager. Der Film wird anlässlich des 150 Geburtstages von Heirich Zille (10. Januar) gezeigt.
Veranstaltungsort: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Unkostenbeitrag: 2,- €
Sonntag, 9. 12. 2007, 11 Uhr
Filmklassiker „Jakob der Lügner“
DEFA 1974, Regie: Frank Beyer, Buch: Jurek Becker
Darsteller: V. Brodski, E. Geschonneck, H. Hübchen (DVD)
Bereits 1965 als Drehbuch verfasst, konnte der Film erst 10 Jahre später in den Kinos starten. Die tragikkomische Leidensgeschichte spielt im Warschauer Ghetto 1944.
Veranstaltungsort: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Unkostenbeitrag: 2,- €
Sonntag, 4. 11. 2007, 11 Uhr
Dokumentarfilm „Menschen des 21. Jahrhunderts in der Victoriastadt“
Johannes Kochs, 2007, Farbe, 45 min, DVD
Das Leben in dem Altbauquartier zwischen den Bahntrassen wird porträtiert: Die Bewohner kommen zu Wort – die Victoriastadt verändert sich – ein Wohngebiet mit seinen besonderen Eigenarten zwischen Denkmalschutz und engen Nachbarschaften – gestern, heute, morgen. Lichtenberg aus der Sicht eines Filmemachers, der hier selbst seit 7 Jahren zu Hause ist.
Veranstaltungsort: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Unkostenbeitrag: 2,- €
Sonntag, 7. 10. 2007, 11 Uhr
Filmdrama „Der Lude“
DEFA 1984, Regie: Horst E. Brand, Drehbuch: W. u. C. Küchenmeister
Darsteller: P.U. Teska, R. Ulrich, M. Marian, (DVD)
Berlin Anfang der dreißiger Jahre, Aufnahmen in Lichtenberg. Bello, der junge Zuhälter wird zu Spitzeldiensten erpresst. Die Machthaber brauchen Falschaussagen und nutzen jedes Mittel. „Milieu gut getroffen, … ND 14.12. 1984.
Veranstaltungsort: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Unkostenbeitrag: 2,- €
Sonntag, 8. 9. 2007, 20 Uhr, Tag des Offenen Denkmals / Victoriafest
Filmvorführung „Männerpension“, Openair
1995, Farbe, 95 min, Drehbuch: Detlef Buck
Darsteller: T. Schweiger, D. Buck, H. Makatsch, (DVD)
Projektionsort ist der historische Linienverzweiger von 1928. Das technische Denkmal funktioniert heute als Galerie und Vitrine des Museums auf dem Tuchollaplatz.
Drehort unter Anderem: der ehemalige Knast Rummelsburg. Seinerzeit die Nr.1 in den Videotheken: „Was für mich der große Moment war: wie die Knackis in Santa Fu gejohlt haben, nachdem sie meinen Film gesehen haben“. D. Buck im Interview mit der taz 8.3.2006.
Veranstalter: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Veranstaltungsort: Tuchollaplatz, vor dem Museum
Sonnabend, 25. 8. 2007, 18 – 02 Uhr, Lange Nacht der Museen Museum Lichtenberg im Stadthaus mit Ausstellung, Aktionen, Musik und Filme Tickets Lange Nacht Museen: 15,- € / 10,- €
19, 21, 23 Uhr
Führung durch die Ausstellung.
19 - 23 Uhr
Zur vollen Stunde Vorführungen von historischen bäuerlichen Geräten (Ausstellung oder Hof) aus der Museumssammlung.
18 – 20 Uhr
Heraldik für Kids mit Prof. Mingau (im Hof). Ideen malen für das Wappen von Lichtenberg in hundert Jahren.
18.30 - 20 Uhr
Wer kennt ihn nicht - Heinrich Zille, den wohl volkstümlichsten Zeichner und Anekdotenerzähler. Doch wer weiß, dass er zwei Jahrzehnte in Berlin-Lichtenberg beheimatet war? Prof. Günter Möschner stellt diese Lebensstationen Zilles in dem soeben vom Museum herausgegebenen Buch vor.
20 - 22 Uhr
Swing, swing, swing …
Geistreich, Charmant und ein wenig Verwegen lässt das Swing Trio Berlin mit Kontrabass, Holzgitarre, Geige und Gesang die Musik der 1920er bis 50er Jahre, die gemeinhin als Swing bezeichnet wird, wieder aufleben.
22 - 23.30
“Spur der Steine“, DEFA-Kultfilm, DDR 1965/1966.
Drehbuch: Frank Beyer nach einem Roman von Erik Neutsch.
Mit Manfred Krug u.a. In der DDR nur 3 Tage im Kino gezeigt.
23.30 - 02 Uhr
Filme am laufenden Band: Aktuelle und historische Zeitbilder aus dem Bezirk Lichtenberg.
Im Infocafe des Stadthauses: Getränke und Imbiss.
Samstag, 12. 5. 2007, 20 Uhr
Museum Lichtenberg im Stadthaus, Innenhof Openair
Premiere „Der Sturm“
2007, 120 min DVD, Videoaufzeichnung: Maria Vedder
Theaterprojekt „Der Boxring im Eisenbahner“
Regie: Stephan Weiland, Produktion: T. Lang, Bühne: A. Jünger
Darsteller: L. Menzel, C. Jünger, L. Knaute
Theaterprojekt nach W. Shakespeare. Aufführung in der Pfarrstraße/Hauffstraße in der Victoriastadt im Herbst 2006.
Veranstaltungsort: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Unkostenbeitrag: 2,- €
Sonntag, 22. 4. 2007, 11 Uhr
Kinderfilm „Felix und der Wolf“
DEFA 1988, Farbe, 72 min DVD, Regie: Evelyn Schmidt
Darsteller: H. Beyer, U. Krumbiegel
Felix aus der Pfarrstraße lebt mit seinen Eltern im „Reko-Alltag“ – und das Altbaumilieu kommt einmal mehr nicht nur idyllisch daher. Der Titel lässt erahnen: der Wolf ist böse. Er will das Spielzeug haben, um es zu versilbern.
Veranstaltungsort: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Unkostenbeitrag: 2,- €
Sonntag, 11. 3. 2007, 11 Uhr
Filmkomödie „Karbid und Sauerampfer“
komisch, witzig, urgesund mit Erwin Geschonneck
Regie: Frank Beyer, DEFA 1963
Veranstaltungsort: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Unkostenbeitrag: 2,- €
Freitag, 16. 2. 2007, 18.30 Uhr
Filmvorführung „Fünf Patronenhülsen“
Mit Erwin Geschonneck, Armin Mueller-Stahl, Manfred Krug. Regie: Frank Beyer, DEFA 1960 Veranstaltungsort: Museum Lichtenberg im Stadthaus Unkostenbeitrag: 2,- €


