Veranstaltungen 2010
14. Januar 2010
14:30 h, Zeitzeugengespräche
Der Berg der Erinnerung -
"Runde Tische" in Lichtenberg und Hohenschönhausen
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15. Januar 2010
Videoprojektion von Johannes Kochs zum
20. Jahrestag der Erstürmung der Zentrale des MfS
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15. Januar 2010
"Berliner Salon"
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27. Januar 2010
GEDENKTAG FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
Paul Celan: ZIW, jenes Licht. Schauplatz der Stimmen – Gedächtnis der Zukunft.
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27. Januar 2010
GEDENKTAG FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
Lichtaktion "Erinnern für die Zukunft" auf dem Museumsgiebel
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24. Februar 2010
SANDARBH international artist residencies
präsentiert von Künstler Ivan Smith
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4. März 2010
Lichtenberger Wirtschaftsgeschichte im Spiegel von historischen Wertpapieren
Vortrag von Christian Kind
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10. März 2010
ARTIFARITI 09
präsentiert von Ana Maria Millan. Andres Sandoval und Bettina Semmer
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7. Mai 2010
Erinnern und Gedenken
Einweihung einer Gedenkstele auf dem Nöldnerplatz für Erwin Nöldner u.a.
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5. Juni 2010
Lange Nacht der Bilder
Drei Ausstellungen
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5. Juni 2010
Lange Nacht der Bilder
Digitaler Schrein
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28. August 2010
Lange Nacht der Museen
Fotoausstellung "Wohnkultur in Ost-Deutschland"
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11. September 2010
Tag des offenen Denkmals
Jugendliche führen einen Stadtspaziergang
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17., 18., 19. und 24., 25. 26. September 2010
Wege und Widerstand
ein Theaterstück auf den Straßen von Lichtenberg und Friedrichshain
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Donnerstag, 14. Januar 2010, 14:30 Uhr
Der Berg der Erinnerung -
"Runde Tische" in Lichtenberg und Hohenschönhausen
Zeitzeugengespräch
In der Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs 1989/90 tagten am 13. und 20. Dezember 1989 "Runde Tische" in Lichtenberg und in Hohenschönhausen. Moderiert von Vertretern der Kirche verhandelten dort die alten und neuen Kräfte die politische Entwicklung in beiden Bezirken bis zu den ersten freien Wahlen. An diese ersten Schritte in die demokratische Neugestaltung wird im Rahmen der Zeitzeugengesprächsreihe des Museum "Der Berg der Erinnerung" in einer Veranstaltung mit Aktivisten der Bürgerrechtsbewegung und der Runden Tische erinnert. Schülerinnen und Schüler erhalten dabei Gelegenheit für Fragen und den Austausch von Meinungen. Ziel ist es, die jüngere Generation mit diesem Teil der Geschichte vertraut zu machen, das geschichtliche Bewusstsein zu fördern und sie für eine kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Aspekten der DDR-Geschichte zu sensibilisieren.
Freitag, 15. Januar 2010
Videoprojektion von Johannes Kochs zum
20. Jahrestag der Erstürmung der Zentrale des MfS in der Normannenstraße
Der Bezirk Lichtenberg war einst in der Normannenstraße der Standort des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Am 15. Januar 2010 jährt sich der 20. Jahrestag der Erstürmung und der Zerschlagung der Zentrale des MfS. Eine Videodokumentation und von Schülern erstellte Interviews sollen die Ereignisse verfolgen und rekonstruieren. Das Museumsprojekt entsteht in Kooperation mit der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße.
Freitag, 15. Januar 2010, 17 Uhr
"Berliner Salon"
vierteljährliche Veranstaltung des Gesellschaftswissenschaftlichen Forums e.V.
Mittwoch, 27. Januar 2010, 16 Uhr
GEDENKTAG FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
Paul Celan - Ziw, jenes Licht
Schauplatz der Stimmen, Gedächtnis der Zukunft
- Polylog -
Mit Judith Grassinger, Michael Stobbe, Christian Bertram
Regie und Textfassung: Christian Bertram
Paul Celan war der vielleicht letzte "mögliche" tragische Dichter. Im Fadenkreuz von Freiheit und Utopie, Vernichtung und Tod, Erinnern und Vergessen befuhr er die "Schwermutsschnellen" - "wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend".
'Ziw, jenes Licht' vereint eine Vielzahl weithin unbekannter Gedichte und Texte des Dichters zu einem mehrstimmigen Hör- und Seherlebnis, Polylog genannt.
Vor den projizierten Kaltnadelradierungen von Celans Frau Gisèle Celan-Lestrange zeichnen Christian Bertram, Judith Grassinger und Michael Stobbe ein facettenreiches Bild des Büchner-Preisträgers, der wie kein anderer die Grenzen der modernen Lyrik ins Unsagbare und Unaussprechliche hin erweiterte, um den Opfern ihre Stimme zurückzugeben.
Mittwoch, 27. Januar 2010
GEDENKTAG FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
Lichtaktion "Erinnern für die Zukunft" auf dem Museumsgiebel
Beginn: 27. Januar, 17 Uhr
Ende: 28. Januar, 8 Uhr.
Ort: Am Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin
Aktionsdauer: 15 Stunden
Nach dem derzeitigen Forschungsstand sind aus dem Bezirk Lichtenberg zwischen 1941 und 1945 schätzungsweise 300 jüdische Kinder, Frauen und Männer in die NS-Vernichtungslager deportiert und dort ermordet worden. Mit dem Projekt "Erinnern für die Zukunft" werden bereits im dritten Jahr die Namen der Opfer und ihre Todesdaten auf ein Lichtband auf den Museumsgiebel projektiert, das weithin sichtbar in den nächtlichen Stadtraum 16 Stunden lang läuft. Für die jüdischen Menschen gab es keine Rückkehr von den Todesorten. Die Lichtaktion soll verhindern helfen, dass diese schreckensvollen Geschehnisse während des Nationalsozialismus im öffentlichen Bewusstsein verblassen oder niedergehalten werden. Dem Vergessen und der Gleichgültigkeit darf kein Raum gegeben werden – diese Botschaft steht hinter der Aktion.
Mittwoch, 24. Februar 2010, 19:30 - 21 Uhr
SANDARBH international artist residencies
präsentiert von Künstler Ivan Smith
Weitere Informationen und Einladung (PDF; 0,4 MB).
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung horse with no name - desert works von Francis Gomila (Artist In Residence im Stadthaus Lichtenberg) statt.
Donnerstag, 4. März 2010, 17 Uhr
Lichtenberger Wirtschaftsgeschichte im Spiegel von historischen Wertpapieren
Vortrag von Christian Kind
In der Veranstaltung werden anhand einer kleinen Sammlung von Lichtenberger historischen Wertpapieren aus Privathand vielseitige Kenntnisse zur Lichtenberger Wirtschaft und Politik vermittelt, die sich mit diesen Zeitzeugen aus Papier historisch verbinden. Die Teilnehmer haben dabei Gelegenheit, etliche seltene Originaldokumente zu betrachten.
Insbesondere handelt sich um Aktien der Lichtenberg-Berliner Großindustrie, von Immobiliengesellschaften, Eisenbahnunternehmen und weiteren Spezialfirmen. Des Weiteren sind auch staatliche und kommunale Obligationen sowie Äquivalente verschiedener Art aus diesen Wissensgebieten vertreten.
Der Referent Christian Kind lebt schon viele Jahrzehnte in Lichtenberg. Nach 1989 war er der erste demokratisch gewählte Bürgermeister des Bezirkes. Er arbeitet heute im Bildungsbereich und ist Mitglied des Förderkreises Museum Lichtenberg im Stadthaus e.V., der Initiator dieser Veranstaltung ist.
Mittwoch, 10. März 2010, 19:30 - 21 Uhr
ARTIFARITI 09
präsentiert von Ana Maria Millan. Andres Sandoval und Bettina Semmer
Weitere Informationen und Einladung (PDF; 0,2 MB).
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung horse with no name - desert works von Francis Gomila (Artist In Residence im Stadthaus Lichtenberg) statt.
Freitag, 07. Mai 2010, 12 Uhr
Erinnern und Gedenken
Einweihung einer Gedenkstele auf dem Nöldnerplatz für Erwin Nöldner
und andere ermordete Gegner des NS-Regimes aus der Victoriastadt.
Rummelsburg war ein roter Kiez. In dem dichten Arbeiterwohngebiet gab es ein gewisses Gemeinschaftsgefühl, Verbindungen, die sich über die Jahre herausgebildet hatten. Mehrere Rummelsburger, die an Widerstandsaktionen beteiligt waren, wurden für ihre Überzeugung hingerichtet, aber auch wegen kritischer Äußerungen denunzierte Arbeiter, die keiner Partei oder Widerstandsorganisation angehörten.
Samstag, 05. Juni 2010, 16 - 24 Uhr
Lange Nacht der Bilder
1. Museumsausstellung "In den Zeiten"
2. Ausstellung: "bipolar"
3. Ausstellung: "Kids erkunden ihren Kiez"
Zur langen Nacht der Bilder finden Sie uns auf Tour 5 (Victoriastadt).
Samstag, 05. Juni 2010, 15 - 01 Uhr
Lange Nacht der Bilder
Francis Gomila (Artist in Residence im Museum Lichtenberg im Stadthaus) zeigt eine einzigartige Live-Übertragung von einem digitalen Schrein, der das Atelier des Künstlers im Stadthaus mit einem geheimen Ort im World Wide Web verbindet.
Francis Gomila presents a unique Digital Shrine live broadcast linking the Museum Lichtenberg im Stadthaus with a secret location in the world wide web.
Zur langen Nacht der Bilder auf Tour 5 (Victoriastadt).
Samstag, 28. August, 19 – 01 Uhr
Lange Nacht der Museen
"WOHNWENDE - Wohnkultur in Ost-Deutschland"
Fotoausstellung von Holger Herschel.
Gartenlaube an der Ostsee, Arbeiterwohnung in Chemnitz, Schauspieler in Berlin ...
Verschiedene Menschen haben dem Fotografen ihre Wohnungstüren geöffnet und ihn in Küche und Wohnzimmer und sogar ins Schlafzimmer gelassen.
Entstanden 1992 als Auftragsarbeit für eine soziologische Untersuchung der Wohnkultur in Ostdeutschland, zeigen die Bilder achtzehn Jahre später nicht nur Einblicke in verschiedene Lebenswelten, sondern auch Rückblicke in längst vergangene Zeiten.
Die Fotografien sind in einem Land im Übergang entstanden. Holger Herschel fotografierte Wohnungen in Ostdeutschland, die zum großen Teil lange vor 1989 eingerichtet wurden und in denen die neue Konsumkultur sich oft schon allzu deutlich ausbreitet. Somit mischen sich Gegenstände aus zwei verschiedenen Systemen, und eine andere Wohnkultur wird eingeleitet.
Holger Herschel, geboren 1959 in Berlin, studierte Soziologie und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauakademie der DDR in Berlin; ab 1988 Fotolaborant und Fotograf am Maxim Gorki Theater Berlin; seit 1992 freiberuflich als Fotograf tätig, vorwiegend in den Bereichen Denkmalpflege, Architektur und Porträt.
Musikalisches Rahmenprogramm.
Samstag, 11. September, 11 Uhr
Tag des offenen Denkmals
Jugendliche führen einen Stadtspaziergang:
"Kieck mal an in Lichtenberg – Jugend klärt auf über Denkmale und andere Sehenswürdigkeiten zwischen den Reisebahnhöfen"
Treffpunkt: 11 Uhr, Vorplatz Bahnhof Lichtenberg, Weitlingstraße
Jugendliche führen vom Bhf. Lichtenberg bis zum Bhf. Nöldnerplatz und vermitteln dabei lebendige Bilder und Kiez-Geschichten. Es geht durch die Weitlingstraße mit ihren vielen kleinen Geschäften und nahen historischen Wohnhausgruppen, über die Lückstraße, wo einst Heinrich Zille lebte und ein Kolonistenhaus von 1789 steht. Das bauliche Kleinod wird von innen besichtigt. Über den Nöldnerplatz geht es weiter zur stadtgeschichtlich interessanten Victoriastadt in der Nähe des Bahnhofes Ostkreuz.
Veranstalter: Museum Lichtenberg in Kooperation mit Gangway e.V.
und dem Denk mal an Berlin e.V.
17., 18., 19. und 24., 25. 26. September
jeweils zwischen 18 und 20 Uhr
Wege und Widerstand
ein Theaterstück auf den Straßen von Lichtenberg und Friedrichshain
rund um den Kaskelkiez am S-Bahnhof Nöldnerplatz
Veranstalter: K.I.E.Z. --> To Go
mit Lichtenberger und Friedrichshainer KünstlerInnen und AnwohnerInnen
Ort:
Einer der Spielorte wird der Hof des Museums Lichtenberg sein,
wo an den oben genannten Tagen zwei Szenen von ca. 15 Minuten
zwischen 18 und 20 Uhr aufgeführt werden.
In "Wege und Widerstand" begegnen wir sechs Menschen während der NS-Zeit und begleiten sie durch ihr Leben im damaligen Berlin-Lichtenberg. Jede dieser Figuren kommt in eine Situation oder wird in eine Situation gebracht, wo sie sich entscheiden muss zwischen Zuschauen oder Helfen, Riskieren oder auf Nummer sicher gehen, Aufgeben oder Weitermachen.
In sechs Gruppen aufgeteilt, ist das Publikum parallel im Stadtraum unterwegs und folgt jeweils einer der sechs Lebensspuren, die sich durch die Begegnung mit anderen Figuren immer wieder direkt oder indirekt kreuzen.













