Ausstellungen 2007

Sonderausstellung
4. 11. - 7. 12. 2007
"Mein Bild für Lichtenberg"
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Sonderausstellung
1. Juli – 10. August 2007
Gebrochenes Schweigen.

Die Geschichte der Deutschen aus Russland.
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Sonderausstellung
4. Mai – 23. Mai 2007
Victoriastadt im Wandel 1994 - 2007
Stadterneuerung in Berlin Lichtenberg
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Sonderausstellung
18. Februar – 16. März 2007
Erwin Geschonneck – eine deutsche Biografie
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Sonderausstellung

Sonntag, 4. 11. - Freitag, 7. 12. 2007
"Mein Bild für Lichtenberg"

Zur Eröffnung
am Freitag, dem 2. November, um 16 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich
in das Museum Lichtenberg im Stadthaus ein.

Mit der Ausstellung »Mein Bild für Lichtenberg« veranstaltet das Museum Lichtenberg die Fortsetzung eines weithin beachteten Fotowettbewerbs. Gefördert aus Urban II-Mitteln, startete das Projekt 2006/07 im »Stadthaus«, unmittelbar nach der Eröffnung des mit Fördergeldern aufwendig sanierten Standortes in der Victoriastadt als Museum und als Kultur- und Begegnungsstätte.
Gefragt waren Aufnahmen von Hobbyfotografen mit Motiven aus dem Bezirk Lichtenberg. Die Reaktion war überwältigend. Jung und Alt zwischen 16 und 86 Jahren näherten sich dem Thema auf unterschiedliche Art und Weise und ließen sich von dem Lokalkolorit Lichtenbergs inspirieren. Die <dfn>Jury</dfn> hatte dann die schwere Entscheidung zu treffen, aus den individuellen Ergebnissen zehn Preisträger auszuwählen.

Als zweite Station des Wettbewerbs soll mit dieser Ausstellung ein Hineinschauen in die Vielzahl der Einsendungen ermöglicht werden. Die Preisfotos bilden dabei den Mittelpunkt, doch auch die Fotografien der hundertzwanzig weiteren Teilnehmer bringen Überraschendes hervor.

Lichtenberg - so weit das Auge reicht, ob privates Familienfoto, in Szene gesetzte Abendstimmung, Natur pur, alternatives Leben, Straßenfeste, historischer Kiez, sehenswerte Architektur oder umgestaltete Wohnquartiere. Die insgesamt dreihundersechzig Ansichten artikulieren den Bezirk Lichtenberg farbenstark, kritisch, wandelbar und atmosphärisch zugleich.

Sichtbar wird ein lebhafter Großstadtbezirk, der viele Eigenheiten bietet. Gleichzeitig reflektieren die Fotos ein Stück Berlin, die andere Seite der Ausstellung, die den Blick für die Ferne und das Tempo von Geschichte öffnet. 2007 jährt sich das 100-jährige Gründungsjubiläum der Stadt Lichtenberg, die 1920 als Bezirk in die Metropole Berlin aufging. Damals reichte das Maß an Vorstellungskraft für das Stadtbild von heute noch nicht aus. Wie sehr sich Lichtenberg in diesem  Zeitfeld verändert hat, sollen auch die vielen fotografischen Anziehungspunkte zeigen, für die wir allen Beteiligten danken.

Die Ausstellung ist im Museum Lichtenberg im Stadtaus ausleihbar.

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Sonderausstellung

Gebrochenes Schweigen.  
Die Geschichte der Deutschen aus Russland.

Sonntag, 1. Juli – Freitag, 10. August 2007

Eröffnung: Sonntag, 1.7.2007. 11-14 Uhr
mit einem Musikprogramm und russischen Spezialitäten-Imbiss

Öffnungszeiten: Di-Fr, So. 11 - 18 Uhr

In einer Sonderausstellung im Museum Lichtenberg zeigt der Verein Lyra zur Förderung der Integration für deutsche Aussiedler aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion erstmals einen Abriss der Geschichte der Russlanddeutschen. Modelle, Bildmaterialien und Gegenstände vermitteln Einblicke in das tägliche Leben der Deutschen in Russland. Berührt werden die Lebensgeschichten der damaligen Kolonisten ebenso wie die Beweggründe der Rückwanderung ihrer Nachkommen zurück nach Deutschland. Die Ausstellung wirbt für Integration, Akzeptanz und Toleranz.

Ein Anliegen des Vereins Lyra ist der Aufbau eines eigenen Museums zur Geschichte und Kultur der Deutschen aus Russland. Die im Museum im Stadthaus gezeigte Ausstellung ist dafür ein erster Anfang.

Die Geschichte der Deutschen aus Russland beginnt im 18. Jahrhundert unter Katharina II. mit der Ansiedlung vieler Familien vor allem aus Südwest- und Süddeutschland im Wolgagebiet und um Petersburg.
Ausländische Bauern sollten Land und Steppe kultivieren und einer landwirtschaftlichen Nutzung zuführen. Die neuen Siedler erhielten Grund und Boden "zum unantastbaren und erblichen Besitz auf ewige Zeiten", ihnen oblag das Recht auf freie Religionsausübung, vom Militärdienst waren sie befreit und auf 10 Jahre von Abgaben. Fleiß, Kinderreichtum, Wirtschaftlichkeit, landwirtschaftliches Können - all das hatte das Wachstum von zahlreichen Siedlungen auch in anderen Gebieten zur Folge.
Anfang 1924 gründete sich die Republik der Wolgadeutschen mit der Hauptstadt Engels. In der Ukraine wurden aus deutschen Kolonien acht Landkreise (Rayons) gebildet und auch innerhalb der Sowjetunion entstanden deutsche Kreisgebiete. Bis auf die Wolgarepublik blieb davon nach 1938 wenig erhalten.
Im Zweiten Weltkrieg wurden 1941 bis 1942 über 900 000 Angehörige der deutschen Minderheit nach Sibirien, Kasachstan und Mittelasien in so genannte Arbeitsarmeen in Lager deportiert. Wer überlebte, durfte auch nach dem Kriegsende und nach Stalins Tod nicht an in die früheren Wohnorte zurückkehren.

Bis zum Ersten Weltkrieg sind schätzungsweise 300 000 Deutsche aus Russland ausgewandert - hauptsächlich nach Amerika (Kanada, USA, Brasilien, Argentinien).
Die Liquidationsgesetze von 1915 und deren Folgen, Verhaftungen 1934 bis 1939, der Zweite Weltkrieg und die Verhältnisse unter Stalin verhinderten die Auswanderungsbestrebungen der Deutschen in der Sowjetunion. Erst seit den sechziger Jahren nahmen sie im verstärken Maße zu.

Die Zahl der Deutschen in Russland im Jahre 1989 betrug etwa 2,0 Mio. Menschen. Seit Beginn der 50er Jahre sind mehr als 2,3 Mio. Deutsche aus der ehemaligen Sowjetunion in die Bundesrepublik eingereist.

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Sonderausstellung

Victoriastadt im Wandel 1994 - 2007 
Stadterneuerung in Berlin Lichtenberg

Freitag, 4. Mai – Mittwoch, 23. Mai 2007

Eröffnung: 4. Mai, 17 Uhr

Öffnungszeiten: Di-Fr 11 - 20 Uhr, So. 11 - 18 Uhr

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Erwin Geschonneck – eine deutsche Biografie

Sonntag, 18. Februar – Freitag, 16. März 2007
Eröffnung: 16. Februar, 17 Uhr

Erwin Geschonneck, einer der ganz Großen des DDR-Films, feierte am 27. Dezember 2006 seinen 100. Geburtstag. Der beliebte Schauspieler stand auf der Bühne und in über 60 Filmen vor der Kamera und überzeugte sowohl als Charakterdarsteller wie auch in hintergründig- humorvollen Rollen. Das Museum Lichtenberg im Stadthaus übernimmt vom Verlag „Theater der Zeit" eine Ausstellung, die zu Ehren des bedeutenden Jubilars konzipiert und zuerst in der Akademie der Künste gezeigt wurde. Auf mehreren Tafeln erschließen sich den interessierten Besuchern einzelne Lebensstationen und das Schaffen Geschonnecks in Bild und Text.

Begleitprogramm:

16.2., 18.30 Uhr
Filmvorführung „Fünf Patronenhülsen“
Regie: Frank Beyer, 1960

18.2., 11 Uhr
Lesung: Frank Hörnigk stellt sein soeben bei Theater der Zeit“ erschienenes Buch „Erwin Geschonneck – eine deutsche Biografie“ vor

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