Ausstellungen 2010
1. - 19. September 2010
"Jedes Haus hat seine Geschichte."
Die Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen.
(Ausstellungsort: Linden-Center)
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18. Juni - 24. Oktober 2010
"Unerkannt durch Freundesland"
Illegale Reisen durch das Sowjetreich
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5. Juni 2010
Lange Nacht der Bilder
Drei Ausstellungen
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4. Juni - 30. Juni 2010
"Kids erkunden ihren Kiez"
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26. Mai - 5. Juni 2010
"bipolar"
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26. März - 30. April 2010
"Jedes Haus hat seine Geschichte."
Die Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen.
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19. Februar - 12. März 2010
"horse with no name" desert works
Kunst, die in der Wüste entstand
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Mittwoch, 1. September - Sonntag, 19. September 2010
Jedes Haus hat seine Geschichte.
Die Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen.
Ausstellung anlässlich 25 Jahre Bezirksgründung Hohenschönhausen.
Nachdem die Ausstellung im März/April 2010 im Museum Lichtenberg zu sehen war, wird sie nun nochmals an anderem Ort gezeigt:
Mit Wirkung vom 1. September 1985 wurde Hohenschönhausen als zehnter Stadtbezirk von Ostberlin gebildet. Es war neben Marzahn (1979) die zweite Bezirksgründung im Ostteil der Stadt nach 1949. Der neue Stadtbezirk mit 67 045 Einwohnern setzt sich aus vier bis dahin zum Stadtbezirk Weißensee gehörenden Ortsteilen zusammen: Hohenschönhausen, Malchow, Wartenberg und Falkenberg. Auf früheren Rieselfeldern entstand in den 1980er Jahren für insgesamt 80 000 Einwohner die Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen. Besonders sie war ausschlaggebend für die Gründung des Bezirkes, der heute mit dem Bezirk Lichtenberg fusioniert ist. Von ihr berichtet die Ausstellung, die anlässlich der Bezirksgründung von Hohenschönhausen vor 25 Jahren präsentiert wird. Die Gründungsurkunde des neuen Bezirkes ist Bestandteil der Dauerausstellung des Museums Lichtenberg und kann dort besichtigt werden.
Ein Artikel (PDF, 0,1 MB) zum Thema ist im Mietermagazin Mi(e)teinander (Ausgabe August 2010) der HOWOGE erschienen.
Freitag, 18. Juni - Freitag, 24. September 2010
Wegen der großen Nachfrage wird die Ausstellung noch
bis Sonntag, 24. Oktober 2010, verlängert.
Unerkannt durch Freundesland – Illegale Reisen durch das Sowjetreich
Eine multimediale Ausstellung mit Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews
Kuratorin: Cornelia Klauß; Ausstellungsdesign: Karl Karau
Eröffnung: 18. Juni, 18 Uhr
Von der ruhmreichen Sowjetunion war allerorten die Rede, aber besuchen durften selbst DDR-Bürger jenes Mutterland des Kommunismus nur, wer sich den offiziellen Einreisebestimmungen unterwarf. Auf eigene Faust zu reisen, war schlichtweg verboten. Es gab jedoch ein bürokratisches Schlupfloch: Man benötigte dazu ein Transitvisum, das einen für 48 Stunden berechtigte, einzureisen, auch wenn damit keinerlei Genehmigung verbunden war, sich dort auch aufzuhalten. Eine Vielzahl wagemutiger junger Menschen wagten trotz des Verbotes diesen Schritt. Was konnte falsch daran sein, die deutsch-sowjetische Freundschaft beim Wort zu nehmen? Wochenlang reisten sie vom Baltikum bis in den Kaukasus, durch die Steppe bis nach Sibirien, ein Riesenreich mit elf Klimazonen durchquerend. Wer sich so jenseits der offiziellen Touristenpfade durch die Sowjetunion bewegte, erlebte ein zerrissenes, marodes und mitunter absurdes Land, das zwar in der Lage war, einen Sputnik ins All zu schießen, aber bei den einfachsten Alltäglichkeiten scheiterte.
In der Ausstellung "Unerkannt durch Freundesland" werden bislang unveröffentlichte Fotoserien, Dokumente und Schmalfilme aus den siebziger und achtziger Jahren präsentiert, die von der Faszination erzählen, die dieses Land mit all seinen Widersprüchen zwischen Mythos und Zerfall ausstrahlte. Hinter jedem Bild steckt eine Geschichte, die von der abenteuerlichen Art des Reisens zeugt, und wie es ist, wenn man sich ohne gültige Papiere "unerkannt durch Freundesland" bewegt und die Miliz hinter jedem Fotografen gleich einen Spion vermutet.
Weitere Informationen finden Sie in einer Pressemitteilung (PDF, ca. 2 MB) zur Ausstellung und in aller Kürze auf der Einladungskarte (PDF, ca. 0,1 MB).
Begleitveranstaltung
am 22. Juni, 19 Uhr im Zeughaus-Kino, Unter den Linden 2
"Über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten illegal durch die Sowjetunion zu reisen."
Mit Dr. Christian Halbrock (BSTU), Dr. Christian Hufen (Publizist), Dr. Carlo Jordan (Historiker), Dr. Christian Noack (Osteuropäische Geschichte)
und Filmprogramm.
Samstag, 05. Juni 2010, 16 - 24 Uhr
Lange Nacht der Bilder
1. Museumsausstellung "In den Zeiten"
2. Ausstellung: "bipolar"
3. Ausstellung: "Kids erkunden ihren Kiez"
Zur langen Nacht der Bilder finden Sie uns auf Tour 5 (Victoriastadt).
Freitag, 04. Juni - Mittwoch, 30. Juni 2010
"Kids erkunden ihren Kiez"
Eröffnung: 4. Juni, 14.30 Uhr
Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b des Förderzentrums an der Grundschule "An der Victoriastadt" erkundeten im Rahmen eines studentischen Projektes der Alice-Salomon-Hochschule den Kiez rund um ihre Schule in der Nöldnerstraße. Mit Stadtplänen und Hinweisrätseln entdeckten sie dabei viele Stationen im Quartier Rummelsburg, die sie fotografierten. Die Ergebnisse ihrer Forschungen werden erstmals anlässlich der 3. Langen Nacht der Bilder in Lichtenberg am 5. Juni 2010 im Museum Lichtenberg vorgestellt, und hier anschließend noch bis zum 30. Juni 2010 gezeigt.
Mittwoch, 26. Mai - Sonnabend, 05. Juni 2010
"bipolar",
eine Projekt des Kulturrings in Berlin e.V.
Eröffnung: 26. Mai, 16 - 18 Uhr
Gezeigt werden Beiträge eines Mal- und Zeichenwettbewerbes bis zur
3. Langen Nacht der Bilder in Lichtenberg am 5. Juni 2010.
Freitag, 26. März - Freitag, 30. April 2010
Jedes Haus hat seine Geschichte.
Die Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen.
Ausstellung anlässlich 25 Jahre Bezirksgründung Hohenschönhausen.
Eröffnung: 26. März, 17 Uhr
Mit Wirkung vom 1. September 1985 wurde Hohenschönhausen als zehnter Stadtbezirk von Ostberlin gebildet. Es war neben Marzahn (1979) die zweite Bezirksgründung im Ostteil der Stadt nach 1949. Der neue Stadtbezirk mit 67 045 Einwohnern setzt sich aus vier bis dahin zum Stadtbezirk Weißensee gehörenden Ortsteilen zusammen: Hohenschönhausen, Malchow, Wartenberg und Falkenberg. Auf früheren Rieselfeldern entstand in den 1980er Jahren für insgesamt 80 000 Einwohner die Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen. Besonders sie war ausschlaggebend für die Gründung des Bezirkes, der heute mit dem Bezirk Lichtenberg fusioniert ist. Von ihr berichtet die Ausstellung, die anlässlich der Bezirksgründung von Hohenschönhausen vor 25 Jahren präsentiert wird. Zudem ist die Gründungsurkunde des neuen Bezirkes Bestandteil der Dauerausstellung des Museums und kann dort besichtigt werden.
Ein Artikel (PDF, 0,1 MB) zum Thema ist im Mietermagazin Mi(e)teinander (Ausgabe August 2010) der HOWOGE erschienen.
Nachtrag:
Die Ausstellung wird nochmals vom 1. - 19. September 2010 im Linden Center gezeigt.
Freitag, 19. Februar - Freitag, 12. März 2010
"horse with no name" desert works
Kunst, die in der Wüste entstand,
eine Ausstellung des Kulturamtes Lichtenberg mit dem Video- und Fotokünstler Francis Gomila, der gegenwärtig im Artist-in-Residence-Studio im Stadthaus Lichtenberg wohnt und arbeitet.
Die Arbeiten entstanden im Zusammenhang mit Arbeitsaufenthalten des Künstlers im Herbst 2009 in der mongolischen Wüste Gobi und in der von Marokko unabhängigen Westsahara. Sie zeigen das Leben in zwei sehr unterschiedlichen Wüsten und dokumentieren, wie und aus welchen Beweggründen Francis Gomila dort gearbeitet hat. Die Videofilme und Fotografien vermitteln die Kargheit und Eigenartigkeit des Wüstenlebens.
Gomila war auf Einladung des koreanischen Künstlers Dong-Hun Sung im Rahmen eines Künstlernomaden-Aufenthaltes in der Mongolei. Es ging für ihn darum, Kunst unter den örtlichen Bedingungen zu schaffen. So wurde er unter anderem auf die besondere, lebenswichtige Bedeutung von Spuren im Wüstensand aufmerksam: GPS-Zeichnungen sind seine künstlerische Antwort darauf.
Während es in der Wüste Gobi um ein lnfragestellen gewohnter Werte geht, fordert das Künstlertreffen ARTifariti die Kunst auf, sich für die Menschenrechte einzusetzen. Das Treffen fand im freien Tifariti, Symbol des Widerstandes der Sarahwi gegen die marokkanische Besetzung, statt. Die Stadt war zwischen 1975 und 1991 ein zentraler Schauplatz des Krieges zwischen Marokko und den Polisario Rebellen. In den 1980er Jahren wurde der drei Meter hohe und etwa 2500 Kilometer lange marokkanische Wall nördlich von Tifariti errichtet; das Gelände um den Ort ist heute noch vermint.
Im Rahmen der Ausstellung finden zwei Veranstaltungen (SANDARBH und ARTIFARITI 09) mit Diskusionsrunden mit den Organisatoren der ARTIFARITI 09 WESTERN SAHARA & SANDARBH ARTIST RESIDENCY UK statt.














